Mitglied des Lenkungsausschusses der Athletenerklärung werden

Nach der Verabschiedung der Erklärung über die Rechte und Pflichten der Athleten auf der IOC-Sitzung in Buenos Aires im Oktober 2018 sucht der Lenkungsausschuss, der für die Beratung zur Umsetzung der Athleten-Erklärung zuständig ist, zwei neue Vorsitzende der Athletenkommissionen der internationalen Verbände, um seine historisch bedeutsame Arbeit fortzusetzen.

Kirsty Coventry, Vorsitzende der IOC-Athletenkommission und Mitglied des Lenkungsausschusses, erklärte hierzu: „Dies ist ein fantastisches Projekt, das von einer Gruppe engagierter Athletenvertreter aus der ganzen Welt vorangetrieben wird. Im Zuge der weiteren Verabschiedungs- und Umsetzungsphase möchten wir Bewerber der Athletenkommissionen der Internationalen Olympischen Verbände einladen, sich uns anzuschließen, um unsere satzungsgemäße Mitgliederzahl zu vervollständigen. Wir freuen uns sehr, weiterhin zusammenzuarbeiten und neue Vertreter mit frischen Ideen willkommen zu heißen.”

Die Athletenerklärung behandelt Themen wie Anti-Doping, Integrität, sauberer Sport, Karriere, Kommunikation, Führungsverhalten, Diskriminierung, ordnungsgemäße Verfahren und Schutz vor Belästigung und Missbrauch. Die Arbeit des Lenkungsausschusses wird zukünftig darin bestehen, sich für die Umsetzung seiner Ziele einzusetzen, einschließlich der Evaluation empfohlener Vorgehensweisen, Engagementförderung und der Entwicklung von Überprüfungsmethoden.

Die beiden erfolgreichen Bewerber werden sich einer Gruppe von Athletenvertretern des IOC, der Internationalen Verbände, der Association of National Olympic Committees und der World Olympians Association anschließen.

Vorsitzende der Athletenkommissionen (AC) der internationalen Verbände, die als zukünftiges Mitglied dieses Lenkungsausschusses berücksichtigt werden möchten, sollten bis zum 19. November 2019  ihren Lebenslauf, ein  Begleitschreiben (in dem sie ihre Beweggründe für die Bewerbung darlegen und angeben, welche Qualifikationen und Fachkenntnisse sie ihrer Meinung nach in den Ausschuss einbringen können), ein Empfehlungsschreiben ihres internationalen Verbandes und Angabe über das Enddatum ihrer AC-Amtszeit an den Vorsitzenden der IOC Head of Athlete Relations and Engagement, Kaveh Mehrabi, an kaveh.mehrabi@olympic.org senden.

Der Lenkungsausschuss wird aus den eingegangenen Bewerbungen ausgewählt, wobei auf Ausgewogenheit und Vielfalt in Bezug auf Geschlecht, Sport, Regionen und Fachwissen geachtet wird.

Die Tätigkeitsdauer im Lenkungsausschuss gilt bis 2021, weshalb das Datum des Endes der AC-Amtszeit im Rahmen des Bewerbungsprozesses berücksichtigt wird.

Zu den voraussichtlichen Aufgaben der Mitgliedschaft gehören:

  • Teilnahme an Videokonferenz-Meetings (etwa alle zwei Monate oder nach Bedarf)
  • Erarbeitung von Richtlinien für die jeweiligen Interessengruppen der olympischen Bewegung zur unterstützenden Umsetzung der Athletenerklärung
  • Unterstützung des Engagements mit Stakeholdern in der gesamten Olympischen Bewegung 
  • Anregungen und Ratschläge zur Unterstützung, Akzeptanz und Umsetzung der Athletenerklärung in der gesamten Olympischen Bewegung  
  • Entwicklung, Durchführung und Auswertung der Überprüfungsmethode der Athletenerklärung. 

Der Ausschuss untersteht über die Kommissionsmitglieder seiner IOC-Athleten unmittelbar dem IOC-Vorstand und der IOC-Sitzung.  

Wenn Sie diese Position eingehender besprechen möchten oder Fragen haben, kontaktieren Sie bitte athlete365@olympic.org.

DATENSCHUTZERKLÄRUNG

Um dem Lenkungsausschuss, der für die Beratung bei der Umsetzung der Athletenerklärung zuständig ist (der „Lenkungsausschuss“), beizutreten, willigt der Bewerber ein, bestimmte persönliche Daten im Lebenslauf (einschließlich Informationen wie Familienname, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Sportart, Disziplin/Veranstaltung, sportliche Laufbahn, beruflicher Werdegang) und andere Informationen wie ein Begleitschreiben (zusammenfassend die „Bewerberdaten“) anzugeben.

Das IOC verwendet die Daten des Antragstellers für folgende Zwecke:

  • Beurteilung und Bestätigung der Eignung des Antragstellers für den Lenkungsausschuss;
  • Organisation des Auswahlverfahrens;
  • Auswahl der beiden Bewerber, die dem Lenkungsausschuss beitreten werden;
  • Führung von Aufzeichnungen über Bewerber, die an der Auswahl teilnehmen

Informationen über die Bewerber werden auf der Grundlage der legitimen Interessen des IOC zur Erfüllung seines Auftrags gemäß der Olympischen Charta und insbesondere zur Organisation der Auswahl der Mitglieder des Lenkungsausschusses sowie ganz allgemein zur Gewährleistung des Schutzes seiner gesetzlichen Rechte und Interessen verarbeitet.

Bewerberdaten werden in Übereinstimmung mit der vorliegenden Datenschutzerklärung und den Bestimmungen der Datenschutzrichtlinie des IOC, die hier unter https://www.olympic.org/privacy-policy verfügbar sind, in dieser Reihenfolge verarbeitet.

Das IOC ist berechtigt, die Informationen an Dritte, die IT- und andere Dienstleistungen gegenüber dem IOC erbringen, weiterzugeben. Einige Empfänger können ihren Sitz in Ländern haben, die in ihrer Gesetzgebung keinen gleichwertigen Schutz der Privatsphäre wie im Europäischen Wirtschaftsraum und in der Schweiz gewährleisten. Vor der Übermittlung von Daten aus der Schweiz oder der Europäischen Union an solche Länder wird das IOC von den schweizerischen und europäischen Regulierungsbehörden anerkannte Schutzmechanismen, wie z.B. Standardvertragsklauseln, anwenden oder die ausdrückliche Zustimmung des Kandidaten einholen.

Das IOC wird die Daten des Antragstellers nicht länger aufbewahren und verarbeiten, als dies für die oben genannten Zwecke erforderlich und/oder nach geltendem Recht zulässig ist. Informationen der nicht berücksichtigten Bewerber können für einen angemessenen Zeitraum, jedoch nicht länger als sechs Monate nach dem Auswahlverfahren, gespeichert werden.

Die Daten des Antragstellers müssen richtig, vollständig und aktuell sein.

Das IOC setzt technische und organisatorische Maßnahmen ein, um die Daten des Antragstellers gemäß geltendem Recht vor unbefugtem Zugriff, Beschädigung, Zerstörung oder Diebstahl zu schützen.

Bewerber haben das Recht, gemäß den gesetzlichen Bestimmungen Auskunft über ihre Daten zu beantragen, die Löschung oder Berichtigung von fehlerhaften oder unvollständigen Daten zu verlangen und gegen deren Verwendung Widerspruch einzulegen. Zu diesen Zwecken oder bei Fragen im Zusammenhang mit der Verarbeitung der Informationen kann der IOC-Datenschutzbeauftragte über das IOC-dezidierte Portal kontaktiert werden.

Beanstandungen in Bezug auf die Verarbeitung personenbezogener Daten, die nicht innerhalb einer angemessenen Frist bearbeitet wurden, können an das Amt des Bundesbeauftragten für Datenschutz und Information, Feldeggweg 1, CH – 3003 Bern, Schweiz, info@edoeb.admin.ch, gerichtet werden.